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Herzlich Willkommen auf unserer Website! Wir sind ein junges modernes Blasorchester mit ca. 40 aktiven Musiker/-innen und spielen zu verschiedensten Anlässen. Wir freuen uns über ihr Interesse und stehen Ihnen und Euch bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Über uns

Hier werden Sie in Kürze mehr über uns und unseren Verein erfahren! Bleiben Sie gespannt.

Historie

Im Jahre 1923 waren es fünf Mitglieder des Radfahrvereins Zyfflich, die beschlossen, ihr heimliches Hobby – nämlich das Musizieren – gemeinsam auszuüben.

Es waren Bernhard Gertzen, Johannes Hecks, Eduard Joosten, Josef Kersten und Anton Tielen, die den Musikverein 1923 Zyfflich gründeten. Mit einem Betrag von 0,25 Mark monatlich und Ersparnissen wurden die ersten Instrumente angeschafft. Unter der Leitung des ersten Dirigenten Georg Köster dauert es dann auch nicht mehr lange, bis die ersten Auftritte erfolgten. Dem Idealismus dieser fünf Aktiven ist es zu verdanken, dass der junge Verein bald viele Freunde fand und neue Musiker hinzu gewann. Weitere Dirigenten vor den Kriegsjahren waren „Schnorr“ Meier aus Kleve und Heinz Rütten aus Kranenburg. Die wöchentlichen Proben fanden damals im Kesselhaus der alten Molkerei statt.

Auch in den Kriegsjahren waren es vor allem die fünf Gründungsmitglieder, die den Verein, so gut es ging, aufrecht erhielten und danach ein verstärktes Aufleben ermöglichten. Bald nach dem Krieg wurden die regelmäßigen Proben wieder aufgenommen und man war schnell in der Lage wieder Spielverpflichtungen anzunehmen. Martinszüge, Prozessionen, Dorffeste und sogar erste Rosenmontagszüge konnte man musikalisch gestalten.

In den 50er Jahren verzeichnete man bereits 10 – 15 aktive Mitglieder. In einem erneuten Anfang der 60er Jahre meldeten sich weitere Interessenten und die Zahl der Musiker wuchs auf 20.

Durch zahlreiche Auftritte im gesamten Kreis Kleve und dem benachbarten Holland wurde der Verein auch außerhalb der Grenzen Zyfflich bekannt und beliebt. Dennoch wollte man sich weiterentwickeln. Durch intensives Werben neuer Mitglieder und konzentrierte Ausbildung des Nachwuchses gelang es, die Zahl der aktiven Blasmusik auf 30 zu steigern. Diese relativ große Zahl zu damaligen Verhältnissen verblüffte immer wieder, da man nicht glauben mochte, dass ein so großer Verein in einem Ort mit rd. 500 Einwohnern existieren konnte. Mit diesem Erfolg konnte man 1973 dann zufrieden auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken.

Am 1. Dezember 1973 feierte derMusikverein sein 50-jähriges Bestehen. Hierzu wurden alle Gründer, Freunde und Gönner des Vereins ins Pfarrer-Möllers-Heim zu Zyfflich eingeladen. Im festlich geschmücktem Heim gab der Verein einige Kostproben aus seinem reichhaltigen Repertoire.

Die Zahl der Musiker stieg in der Folgezeit bis auf 40 und auch die Zahl der Spielverpflichtungen verdoppelte sich. Ihn 1977 spielte der MVZ vor dem holländischen Königshaus und im Mai 1977 wurde aus Anlass zur 750-Jahr-Feier der Gemeinde Kranenburg eine Schallplatte herausgegeben. Hierbei sind die Zyfflicher Musikanten mit zwei Beiträgen vertreten. Im September 1977 ging s dann mit dem Fröhlichen Kranich Richtung Ostsee nach Travemünde. Dort spielte der Musikverein zu einem Kurkonzert vor zahlreichen Zuhörern auf.

Nach Ausscheiden von Erich Kersten schwang kurzfristig Willi Becker den Taktstock. Etwas später gab er diesen dann an Vinzenz Janssen weiter, der dem Musikverein Zyfflich viele Jahre bis 1996 musikalisch vorstand. Er übernahm auch die Aufgabe der Nachwuchsausbildung.

Ein weiterer runder Geburtstag konnte dann 1983 gefeiert werden. Das 65-jährige Jubiläum in 1988 feierte der Musikverein sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten. 14 befreundete Musikvereine und Tambourcorps – insgesamt rund 500 aktive Musiker – veranstalteten ein regelrechtes Musikfestival. Die teilnehmenden Zuschauer waren hiervon begeistert.

Nach dem Ausscheiden von Vinzenz Janssen half in den Jahren 1995 bis 1997 Ringe Nijenhoff aus Villingen, der den Musikverein Kranenburg dirigierte, aus. Nachdem Reiner Kersten, selbst seit einigen Jahren aktiver Blasmusik des MVZ, seinen Dirigentenlehrgang mit Erfolg abgeschlossen hatte, übernahm er das Zepter. Nach Gregor de Köster, Gerhard Gerten, Erich Kersten und Vinzenz Janssen der fünfte Dirigent aus den eigenen Reihen.

1993 konnte das 75-jährige Bestehen erneut groß gefeiert werden. Nicht lange nach dem 75-jährigem Jubiläum zeichnete sich unerwartet ein weiterer Meilenstein für den MVZ ab. Nach vielen Jahrzehnten mit eher beengten Proberäumlichkeiten im sogenannten „D-Zug“ und zuletzt im Zyfflicher Pfarrheim ergab sich die Gelegenheit, von der Gemeinde eine ehemalige Fahrzeughalle am Kastanienplatz zu erhalten. Mit finanzieller Unterstützung aus dem Dorferneuerungsprogramm, aber vor Allem einem unermüdlichen aktiven Einsatz der Vereinsmitglieder und vieler Menschen aus dem Dorf wurde diese baufällige Fahrzeughalle in Eigenleistung zu einem Probenlokal, unserer „Musik-Scheune“ umgebaut. Seit 2000 verfügt der MVZ somit über eigene, schmucke und räumlich optimal ausgestattete Proberäume, sowohl für das Orchester als auch die Nachwuchsausbildung. Diese guten Rahmenbedingungen haben sicherlich auch dazu beigetragen, dass der MVZ entgegen dem allgemeinen gesellschaftlichen Trend bei Blasmusikvereinen weiterhin bis heute wachsen konnte und durfte.

Nach 17 Jahren übergab Reiner Kersten, im Rahmen des alljährlichen Frühlingkonzertes, symbolisch den Taktstock an Bernd Nass, der bis 2015 Dirigent des Musikvereins 1923 Zyfflich bleiben sollte. In den darauffolgenden Jahren dirigierte Florian Jansen (bis 2019) und Siggi Zampietro (2020) den Musikverein. Ende 2020 hat Andreas Verhoeven das Dirigentamt von Sieg Zampietro übernommen und ist damit der sechste Dirigent aus den eigenen Reihen des MVZ.